Der Lucifer Blog

Veröffentlicht auf 21. Februar 2016

Der Lucifer Blog

lag lange brach, ich hab ja noch andere, und nachdem ich hier eine Weile geschrieben hatte fühlte es sich passend an, etwas neues zu machen.

Jetzt allerdings habe ich wieder Lust bekommen, hier zu schreiben.

Vielleicht hat es damit zu tun, dass es immer wieder Diskussionen gibt, um Gott und Teufel, und ich sehe doch mit Erstaunen wie viele an die Existenz eines Teufels glauben.

Dabei ist es das gleiche wie mit dem Glauben an Gott - es ist der Glaube an eine Macht außerhalb von mir. Genau das ist jedoch eine Illusion.

Es gibt weder in die eine noch in die andere Richtung eine Macht der ich ausgeliefert bin. Es gibt nur eine einzige Macht - meine über mich. Alles andere ist nicht mehr als ein Film, ein Schauspiel, von dem ich annehme, es sei wahr. Und da wir schöpferische Freiheit haben können wir das sehr real spielen.

Was mich ja überhaupt wundert, wie kam die Kirche drauf, ausgerechnet den Lichtbringer (Lucifer) als das Böse zu bezeichnen, als gefallenen Engel, später als Satan. Vielleicht weil sie genau davor Angst hatten? Dass einer das Licht bringt, und die Menschen damit nicht mehr manipulierbar sind ??? (Sowas wie Ablass zahlen fürs Seelenheil, wie sich schuldig fühlen, sowas wie tiefe Ängste vor der Hölle weil damit lässt sich ja wunderbar die Masse nach Belieben steuern).

Wie immer sind es aber nichts weiter als die Gedanken von Menschen, die dieses ganze Spektakel hervorgebracht haben. Der Verstand, der nicht versteht was wir wirklich sind.

Gott - das sind wir selbst, jeder. Ausnahmslos. Diesen Gott da draußen der alles weiß, sieht, steuert - hahaa, mal ehrlich, das ist lächerlich. Sollte es ihn geben interessiert es ihn sicher einen feuchten Dreck was der einzelne Mensch hier vollführt, weil jeder sein eigener Schöpfer ist, seine eigenen Erfahrungen erschafft und damit braucht es niemanden der da "aufpasst".

Gott - das ist was wir sind, selbst wenn wir es leugnen, für unmöglich halten, wenn wir alles abstreiten. Wir können so unbewusst sein wie wir wollen, wir können sogar vollkommen überzeugt sein dass es außer diesem Leben hier gar nichts gibt. Die Konsequenzen einer solchen Überzeugung sind allerdings langwierig, weil wir ja nicht sterben können, nur den Körper loslassen, wie ein abgelegtes Kleidungstück. Mehr ist es nicht. Wenn jemand allerdings der Überzeugung ist, mehr gibt es nicht, wie sollte er kapieren dass er gestorben ist, wenn alles, was er feststellt, ist - die Welt hat sich verändert, warum reden die anderen denn nimmer mit mir, was ist blos los ... da in ihren Gedanken ja nicht sein kann was geschehen ist, sie sind ja immer noch da - hängen sie in einer ziemlichen Verwirrtheit fest. Früher oder später kommt man da zwar auch heraus, das kann jedoch ne ganze Weile dauern.

Da aber auch Zeit nicht existiert, spielt es keine Rolle, selbst wenn es Jahrtausende nach dem menschlichen Verständnis sind. Das ist schöpferische Freiheit.

Und das Böse? Nicht wenige sind ja der absoluten Überzeugung dass es das gibt, weil man braucht sich ja nur mal umschauen auf der Welt ...

hm, da sind wir aber genau so wieder bei der schöpferischen Freiheit, und wenn es etwas "böses" gibt, dann sind es die Menschen, die in ihren verzerrten Vorstellungen festhängen, die Macht haben wollen über andere, die manipulieren wollen, oder die einfach nur ohne jedes Mitgefühl sind, stumpf.

Nun ist das aber nicht böse, sondern einfach nur unbewusst. Und ohne dass ich nun weiter darauf eingehen will -

alles, womit wir andere verletzen, ob wir sie beschimpfen, beurteilen, ob wir hässliche Kommentare posten oder andere schuldig sprechen -

wir verletzten uns letztlich damit nur selbst. Der Schmerz trifft unser eigenes Sein, nie die anderen. Genau so verurteilen wir uns selbst wenn wir andere verurteilen.

Das sieht der Mensch in seiner Kurzsichtigkeit selten, wer nach innen schaut, bemerkt aber, es ist so.

Mit den Erfahrungen hier, in vielen Leben, wächst jedoch das Verständnis, wächst das Mitgefühl. Alle, die mitfühlend sind, ob mit Menschen oder Tieren oder der Erde - ihr könnt euch sicher sein, ihr wart schon oft hier, habt vieles erlebt, gefühlt. Und darum geht es - unsere Seele will fühlen, intensiv fühlen, und der Seele ist jedes Gefühl recht. Sie unterscheidet nicht ob ein Gefühl gut oder schlecht ist, sie fühlt.

Deshalb ist es z.B. auch nur eine menschliche Vorstellung man könne die Seele verletzen - nein, eine Seele kann nie verletzt werden. Der Mensch kann in seinen Gefühlen verletzt werden, weil er sie beurteilt. Wo keine Beurteilung stattfinden (das ist gut, angenehm oder das ist schlecht, unangenehm) gibt einen Schmerz. Die Seele ist neutral, immer.

Wenn jemand meint, seine verletzten Emotionen seien seine Seele - tut mir leid, das stimmt so nicht. Das ist das Ego das verletzt ist, nicht mehr und nicht weniger.

Jeder ist in seinem Kern souverän, er ist Schöpfer, er ist auch Gott, und er kann sich erschaffen was er will -

eines allerdings hat sich verändert, hier auf der Erde: Die Zeit für die Unbewussten, die dies weiter spielen wollen, läuft ab. Die Erde wir zu einen Ort für die, die sich ihrer Selbst bewusst werden, sein wollen, die verstehen dass Macht eine Illusion ist, die erkennen dass sie niemals auf Kosten anderer leben brauchen, die Mitgefühl haben mit allen Lebewesen, die die Erde schützen werden anstatt sie weiter auszubeuten, und die aufhören, anderen zu sagen was richtig und falsch ist.

Die Erde verändert sich gerade auf eine Weise wie niemals zuvor, zu beobachten auch daran wie viel alte Energien sich zeigen, was alles auseinander bricht, und wird.

Es gibt noch Anstrengungen die alten Machtgefüge aufrecht zu erhalten, das wird jedoch alles zerbröseln. Alle die, denen nur ihr Gewinn wichtig ist, ihre Macht, ihr Erfolg, die über allen anderen stehen wollen oder andere über den Tisch ziehen wollen - sorry, lange habt ihr nicht mehr.

Die Zukunft gehört denen, die klar sind, die verantwortungsvoll sind, die ihre Geschäfte im Einklang mit der Erde machen, mit der Natur, nicht mehr auf Kosten derer. Die mit Achtung mit anderen umgehen, mit Achtung vor allem Leben.

Was es NICHT braucht - andere zu bekämpfen, denn das ist das gleiche wie mit dem verletzen: wenn ich etwas oder jemand bekämpfe, bekämpfe ich letztlich mich selbst. Es ist ein Irrtum, zu glauben, so würde wirklich was verändert.

Veränderungen können nur in mir, in jedem selbst stattfinden.

Höre ich auf andere zu bekämpfen, wird nichts mehr mich bekämpfen.

Vielleicht ist jetzt die Zeit, Lucifer den Platz zu geben, der ihm angemessen ist. Den des Lichtbringers, ein Licht für die Erde, für uns, ein Licht in uns, ein Licht des Mitgefühls und des Annehmens dessen, was WIR sind.

Geschrieben von Lucifer

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