04.05.09 Wer bin ich?

Veröffentlicht auf 4. Mai 2009

Ich bin wie ich bin????

 

In den shouds erwähnte Tobias immer wieder mal, „ihr könnt nicht sagen, ich bin so oder so“ - und ich wusste zuerst nicht wirklich was damit anzufangen.

Inzwischen dämmert mir, was er meint – denn das was ich in mir entdecke ist so völlig anders, als ich dachte!

Wie wohl jeder Mensch habe ich mir selbst gewisse Eigenschaften, Charakterzüge zugeordnet, ich wusste was ich kann und was weniger, und auch was ich will und was nicht. Ich hab mich so gesehen, das ich in so fern selbständig bin, das ich mir meine eigenen Gedanken über alles mache, das ich mein Leben lebe, nicht zu denen gehöre die sich so von anderen beeinflussen lassen.

Und dann war ich mit 2 Freundinnen im vorigen Jahr bei Sabine (kristallmensch.de) zu einem Seminar – und höre dort, ich sollte nicht zwischen den beiden schlafen (wir haben da alle zusammen übernachtet), sonst würden sie mich mit nehmen, und ich würde leer nach Hause fahren!

Das hat mich verwirrt und schockiert – weil das etwas war, womit ich niemals gerechnet hätte. Ich habe dort gewählt, das ich bei mir bleibe, das ich „ICH BIN“ und alles was zu mir gehört zu mir geatmet. Beunruhigt hat es mich dennoch. Weil es so gar nicht zu dem Bild passte, das ich von mir hatte.

Inzwischen ist ein Jahr vergangen, und wie ich am 30.04. schon geschrieben habe, fühle ich diese Naivität meines ICH´s so klar – und es wird immer deutlicher. Ich hab früher schon gemerkt das ich anscheinend Dinge annehme und er-löse die nicht meine sind, Energien die ich aufnehme und die mich immer wieder mal in zwar kurzfristige aber doch heftige Verzweiflung fallen ließen. Als mir dämmerte das ich da wohl etwas mache, was ich zwar nicht will, aber dennoch anscheinend tue, dachte ich zuerst – wie kann man so blöd sein! Und es nützte auch nichts, mir vorzunehmen so etwas nicht mehr zu tun -zu wählen – es passierte weiterhin. Und heut früh träumte ich von schuldig sein, Schulden haben – und es war ein sehr unangenehmes Gefühl dabei – und wieder sehe ich mich mit dieser „Macke“ (für mein Menschsein) konfrontiert. Ich hab schon gefühlt, das dieses „ICH“ anscheinend alles für jeden tut – doch es irritiert mich mal wieder. Es sieht so aus als wäre das viel weitreichender als ich dachte – und dabei erinnerte ich mich an Tobias, und nun weiß ich was er meint.

Die Frage für mich ist, wie gehe ich damit um ?

Abgrenzen? Nein – das wäre Mauern aufbauen, das kann es nicht sein. Annehmen ja, aber wie weiter ??

Der Punkt ist wohl, das es an der Zeit ist, die völlige Verantwortung zu übernehmen – auch für diesen Anteil, aus dem Geistraum, aus dem Schöpfersein, und das erscheint mir als Mensch im ersten Moment schon ungeheuerlich – und doch läuft es darauf hinaus. Das ich die Verantwortung auch für diesen mir fremd vorkommenden Anteil übernehme, weil er so anders ist, als ich immer dachte, wie ich bin – aber ich bin auch dankbar das ES sich mir so deutlich zeigt, weil ich ja erst dadurch die Chance habe, das auch zu integrieren.

 

Wer weiß, vielleicht kommen noch einige Überraschungen – und wir können wirklich nicht sagen, ich bin so oder so!


ungewöhnlicher Schatten eines Seerosenblattes in meinem Teich

Geschrieben von Lucifer

Veröffentlicht in #Bewusstsein

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M
Um es mit Novalis zu sagen: Der Geist ist formbar!
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S
Hi,<br /> <br /> das ist auch mein "Problem". Ich dachte auch, ich müsse mich fügen unter den Willen meiner Göttlichkeit, ihr die Führung über mich übertragen, aber es ist im Gegenteil so, daß wir diesem Anteil sagen müssen, was er für uns tun kann oder soll, nämlich das, was wir für uns wählen...(wenn wir denn wählen!!!) <br /> Mich hatte die Aussage sehr irritiert, daß dieser Teil wie ein Kind sein soll. Und die Frage tauchte auf, wie kann ein göttliches Wesen wie ein Kind sein und wissen, was ich hier auf Erden will oder brauche? Es weiß es nicht. Ich sags ihm jetzt!<br /> <br /> LG Shasti
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