29.06.09 den Schöpfer ehren
Veröffentlicht auf 29. Juni 2009
Jeder ist Schöpfer, und jeder ist der Schöpfer seines Lebens.
Das scheint einfach zu sein, ist es aber wohl doch nicht. Zwar wird wohl fast jeder sagen können, okay, das kann ich annehmen, aber welche Bedeutung es tatsächlich hat - das ist etwas anderes.
Die Herausforderung für einen Menschen ist, anzuerkennen, das alle Erfahrungen so gewollt sind, und eben deshalb erschaffen wurden. Keiner hat Probleme oder Erlebnisse, die ihm zufällig oder leider oder von sowas wie einem Schicksal auferlegt werden. Sowas wie Schicksal existiert nicht, das war die Interpretation der Menschen, weil sie nicht verstehen konnten, warum manche "Pech" haben und andere "Glück".
Der Stolperstein dabei ist wohl, das ein Mensch sich nicht vorstellen kann, wie man sich eine Erfahrung eines Opferseins, eines Unfalls, einer schweren Krankheit tatsächlich selbst aussuchen kann, wie kann man blos freiwillig...................niemals!!!
Und doch ist es so.
Wir sehen es mit unseren Augen als Mensch, mit unserem Körper der Schmerzen empfindet, doch das Bewustsein, das wir sind, kennt das nicht - bis es diese Erfarhung gemacht hat. Das geistige Sein, nichtphysisch, hat doch erst mal gar keine Ahnung wie das ist, in einem Körper zu stecken und dann hier auf der Erde zu sein - also weiß es doch nicht was das bedeutet, bis es eben die Erfahrung gemacht hat! Es weiß nicht wie es ist, einen Körper zu haben, der Hunger hat, oder friert, der Schmerzen hat oder was auch immer. Es weiß nicht wie es ist gefangen zu sein, völlig isoliert, abgetrennt, es weiß nicht was es heißt, behindert zu sein - bis es diese Erfahrung gemacht hat.
Und alle Erfahrungen dienen zuerst einmal nur mir, die ich mir diese erschaffen habe, sie dienen meiner Ausdehnung, meiner Entwicklung, Mitgefühl zu haben, denn mit-fühlen kann ich doch nur wenn ich es weiß, wenn ich es kenne !!!!
Wie sollte ich Mitgefühl haben mit jemand, der unglücklich ist, wenn ich nicht selbst schon unglücklich war? Wie sollte ich Mitgefühl haben mit jemandem der trauert, wenn ich nicht selbst schon den Verlust kennen gelernt habe? Wie sollte ich wissen was Schmerzen sind, wenn ich selbst keine hatte ?
Und um all dies zu erfahren gehen wir - freiwillig! - in die verschiedensten Erfahrung hinein, und dann stecke ich, der Mensch darin, und habe vergessen warum ich das überhaupt mache. Und frage mich was los ist.
Sich selbst bewusst werden bedeutet auch, zu erkennen, das jeder einzelne hier seinem Weg folgt, seiner Spur, dem was er erfahren wollte. Dabei ist es nicht so, das alles festgelegt ist - dann wären wir ja nur Marionetten. Als Mensch kann ich entscheiden, ich kann erkennen, ich kann ändern, oder ich kann mich ausgeliefert fühlen, kann im Opfersein versinken, kann erstarren in meinen Ansichten. Ich kann annehmen oder ablehnen, was immer eine Veränderung zur Folge hat. Ich kann mir der Dinge in mir bewusst werden oder ich kann unbewust bleiben - doch immer ist es die Entscheidung eines Schöpfers, und niemals steht es einem anderen zu darüber zu urteilen.
Wenn ich mir bewusst bin, das jeder der Schöpfer seiner Erfahrungen ist, dann kann ich sowas mit Mitleid gar nicht mehr haben, dann habe ich Mitgefühl.
Mitleid, "oh der Arme", bedeutet, das ich meine, ich wüsste es besser, was "richtig" ist, oder gut ist, doch das ist nur meine Sicht der Dinge. Und ich erhebe mich damit über den anderen, denn er weiß ja offensichtlich nicht was für ihn richtig ist, denn sonst hätte er nicht oder würde nicht - was auch immer.
Es ist immer eine Form des urteilens über andere, und immer habe ich dann vergessen:
auch der andere ist genau so wie ich ein Schöpfer, und ganz sicher weiß er was er tut, oder warum er das tut - wenn auch weit weg von seinem menschlichen Bewusstsein, aber immer steht ein Schöpfer, ein erhabenes Wesen dahinter, das so mutig war in eine Erfarhung als Mensch zu gehen.
Also kann ich doch nur Achtung / Ehre empfinden, für jeden, für mich und genau so für jeden anderen.
Das scheint einfach zu sein, ist es aber wohl doch nicht. Zwar wird wohl fast jeder sagen können, okay, das kann ich annehmen, aber welche Bedeutung es tatsächlich hat - das ist etwas anderes.
Die Herausforderung für einen Menschen ist, anzuerkennen, das alle Erfahrungen so gewollt sind, und eben deshalb erschaffen wurden. Keiner hat Probleme oder Erlebnisse, die ihm zufällig oder leider oder von sowas wie einem Schicksal auferlegt werden. Sowas wie Schicksal existiert nicht, das war die Interpretation der Menschen, weil sie nicht verstehen konnten, warum manche "Pech" haben und andere "Glück".
Der Stolperstein dabei ist wohl, das ein Mensch sich nicht vorstellen kann, wie man sich eine Erfahrung eines Opferseins, eines Unfalls, einer schweren Krankheit tatsächlich selbst aussuchen kann, wie kann man blos freiwillig...................niemals!!!
Und doch ist es so.
Wir sehen es mit unseren Augen als Mensch, mit unserem Körper der Schmerzen empfindet, doch das Bewustsein, das wir sind, kennt das nicht - bis es diese Erfarhung gemacht hat. Das geistige Sein, nichtphysisch, hat doch erst mal gar keine Ahnung wie das ist, in einem Körper zu stecken und dann hier auf der Erde zu sein - also weiß es doch nicht was das bedeutet, bis es eben die Erfahrung gemacht hat! Es weiß nicht wie es ist, einen Körper zu haben, der Hunger hat, oder friert, der Schmerzen hat oder was auch immer. Es weiß nicht wie es ist gefangen zu sein, völlig isoliert, abgetrennt, es weiß nicht was es heißt, behindert zu sein - bis es diese Erfahrung gemacht hat.
Und alle Erfahrungen dienen zuerst einmal nur mir, die ich mir diese erschaffen habe, sie dienen meiner Ausdehnung, meiner Entwicklung, Mitgefühl zu haben, denn mit-fühlen kann ich doch nur wenn ich es weiß, wenn ich es kenne !!!!
Wie sollte ich Mitgefühl haben mit jemand, der unglücklich ist, wenn ich nicht selbst schon unglücklich war? Wie sollte ich Mitgefühl haben mit jemandem der trauert, wenn ich nicht selbst schon den Verlust kennen gelernt habe? Wie sollte ich wissen was Schmerzen sind, wenn ich selbst keine hatte ?
Und um all dies zu erfahren gehen wir - freiwillig! - in die verschiedensten Erfahrung hinein, und dann stecke ich, der Mensch darin, und habe vergessen warum ich das überhaupt mache. Und frage mich was los ist.
Sich selbst bewusst werden bedeutet auch, zu erkennen, das jeder einzelne hier seinem Weg folgt, seiner Spur, dem was er erfahren wollte. Dabei ist es nicht so, das alles festgelegt ist - dann wären wir ja nur Marionetten. Als Mensch kann ich entscheiden, ich kann erkennen, ich kann ändern, oder ich kann mich ausgeliefert fühlen, kann im Opfersein versinken, kann erstarren in meinen Ansichten. Ich kann annehmen oder ablehnen, was immer eine Veränderung zur Folge hat. Ich kann mir der Dinge in mir bewusst werden oder ich kann unbewust bleiben - doch immer ist es die Entscheidung eines Schöpfers, und niemals steht es einem anderen zu darüber zu urteilen.
Wenn ich mir bewusst bin, das jeder der Schöpfer seiner Erfahrungen ist, dann kann ich sowas mit Mitleid gar nicht mehr haben, dann habe ich Mitgefühl.
Mitleid, "oh der Arme", bedeutet, das ich meine, ich wüsste es besser, was "richtig" ist, oder gut ist, doch das ist nur meine Sicht der Dinge. Und ich erhebe mich damit über den anderen, denn er weiß ja offensichtlich nicht was für ihn richtig ist, denn sonst hätte er nicht oder würde nicht - was auch immer.
Es ist immer eine Form des urteilens über andere, und immer habe ich dann vergessen:
auch der andere ist genau so wie ich ein Schöpfer, und ganz sicher weiß er was er tut, oder warum er das tut - wenn auch weit weg von seinem menschlichen Bewusstsein, aber immer steht ein Schöpfer, ein erhabenes Wesen dahinter, das so mutig war in eine Erfarhung als Mensch zu gehen.
Also kann ich doch nur Achtung / Ehre empfinden, für jeden, für mich und genau so für jeden anderen.