Die Sicht aufs Ganze

Veröffentlicht auf 24. August 2009

Viele Menschen betrachten die Erde und sind äusserst unzufrieden mit dem was sich da abspielt. Sie sehen Fehler über Fehler, sie sehen alles was falsch läuft, die Dramen, die ganzen Unzulänglichkeiten. Sie sehen Korruption, sie sehen Manipulation, Machtmissbrauch, fühlen sich ausgeliefert.
Was kaum einer annimmt:
Wir sind bewusst dahin gegangen, wir wollten es so. Wir wollten so tief runter wie überhaupt möglich, eintauchen in die tiefste Tiefe des Seins hier. Erfahren wie weit wir gehen können. Das ist zwar nur eine Ebene neben der noch weitere existieren, aber darin liegt die Erkenntnis, das es kein Fehler war, kein Versehen, keine Unzulänglichkeiten.

Aus der Sicht des Schöpfers der erfahren will, wer bin ich, macht das durchaus Sinn. Wir kannten es ja nicht, wir wussten nicht wie tief wir selbst sind, denn das ist der Ausdruck den wir da erschaffen haben. Und da ein Schöpfer nicht bewertet, sondern nur erfahren will, gab und gibt  es kein "das ist schlecht, das ist falsch", niemals.
Der Mensch, dieser Ausdruck eines Schöpfers, der hier herein kommt, der vergessen hat woher er kommt und was er ist, der das alles unmittelbar erlebt, findet es nun furchtbar, was er da sieht. Er ist frustriert, er ist je nach Erfahrung auch schockiert, und selbst ein Mark Twain bat am Ende seines Lebens um die Vernichtung der menschlichen Rasse, so schlimm fand er das hier.

Der Anteil von uns, der im Geistraum, also nichtphysisch ist, ist weit weg, sieht es aus der Entfernung, entscheidet mit Leichtigkeit, was für den Menschen hart und schwierig ist.

Was wir nun brauchen, ist das Verständnis, das alles von uns aus gewählt war, selbst wenn ich als Mensch einiges davon unverständlich finde - weil ich ja unmittelbar drin bin - doch ohne die Akzeptanz das wir die Schöpfer all dessen sind, kommen wir nicht heraus.
Deshalb ist dieses beurteilen hinderlich, denn wie sollte ich das alles annehmen, wenn ich es falsch und unmöglich finde, wenn ich wütend bin und wenn ich meine, das Ganze hier ist ein Tollhaus oder schlimmeres.

Was wir brauchen ist die Ausdehnung des Bewusstseins über das hier hinaus, damit wir uns wieder erinnern, wer wir sind, das wir viel mehr sind als der Mensch hier.

Was wir brauchen ist unser Mitgefühl, und genau dieses Mitgefühl entwickelt sich mit den Erfahrungen hier.
Wie sollte ich wissen (und das ist die Voraussetzung für Mit-fühlen), wie es ist, von anderen verletzt zu werden, wenn ich selbst das nie erfahren habe ? Wie sollte ich wissen, wie es ist, unterdrückt, eingeschränkt, begrenzt zu werden, wenn ich das nie gefühlt habe? Wie sollte ich wissen, was heiß ist, wenn ich mir nie die Finger verbrannt habe ?

All diejeingen, die Mitgefühl haben, haben alle diese Erfahrungen gemacht, denn sonst wüssten sie es nicht.

Und darum ging es, verstehen lernen, und zwar uns selbst. Das war der Grund eine Erde zu erschaffen, einen Erfahrungsraum, den es so nirgends gegeben hat, bisher, denn das ändert sich jetzt. Es gibt viele Erden, für viele Erfahrungen, denn diese hier, ich möcht mal sagen, der Prototyp, geht weiter. Erhebt sich aus der Tiefe heraus, entfernt alles Alte, und erschafft Bedingungen, die das, wovon wir träumen, übertreffen werden. Etwas derartiges gab es noch nicht, und salopp gesprochen, ist die Erde ein Erfolgsmodell.

Also, hören wir auf, nur auf das zu schauen, was gerade vor unserer Nase ist. Nehmen wir ein wenig Abstand, und betrachten es von dort aus. Jeder der hier ist, ist ein göttliches Wesen, ein Schöpfer, und jeder wird seinen Weg gehen, auf welche Weise auch immer. Manches wird hier in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein, so Dinge wie Krieg spielen, Unterdrückung von anderen, Machtmissbrauch. Für diejenigen, die das weiter erfahren wollen, wird es die entsprechenden Plätze geben.

Doch für alle die sich ihrer Selbst bewusst werden, die bereit sind für diesen großen Schritt in eine völlig neue Ära, wird es die spektakulärste Veränderung sein, die sich ein Schöpfer vorstellen kann.


Geschrieben von Lucifer

Veröffentlicht in #Bewusstsein

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