Foren

Veröffentlicht auf 28. August 2009

Foren sind gedacht zum Austausch, mit Gleichgesinnten - jedenfalls soweit, das sich diejenigen für das Thema des Forums interessieren.
Was mir auffällt, ist, das es immer wieder drum geht, wer recht hat - mehr oder weniger heftig. Das geht zum Teil soweit, das jeder dem anderen vorwirft er würde.....blabla......und sich "Parteien" bilden.
spielende Kinder, die ums Spielzeug streiten.
Menschen lieben das. Es ist eines der Spiele das viel Aktion, Befriedigung und Aufregung bringt und damit sehr interessant ist.
Es bringt Farbe in den Alltag, es geht um Sieg und Niederlage - früher gab es Krieg.

Ich kenne das alles selber, hab es auch gemacht, mit Hingabe.

Inzwischen jedoch - mir fällt auf, das das alles nur eine Art Tunnelblick darstellt. Ich sehe einen kleinen Ausschnitt und bin der Überzeugung, ich sehe alles und sehe es richtig. Das ist der nächste Punkt - richtig - so lange ich noch glaube, das eines richtig ist und eines falsch - sehe ich nicht die Unbegrenztheit des Göttlichen. Ohama sagte, wer noch an eine begrenzte Wahrheit glaubt, hat nur die Unbegrenztheit Gottes noch nicht erfahren.
Wenn ich also einem anderen meine sagen zu müssen, das er sich irrt, das es nicht stimmt (was er postet z.B.) - dann vergesse ich dabei die Vielfältigkeit und das alles wahr ist, weil alles dem jeweiligen Menschen in seinem Moment entspricht.

Der springende Punkt ist für mich das WIE.
Natürlich kann ich sagen, was ICH meine, wie ICH etwas sehe, was meiner Erfahrung entspricht. Einem anderen jedoch vorzuhalten das er ner Gehirnwäsche erlegen ist, das er einem Guru nachläuft, das er doch keine Ahnung hat - das zeugt nicht von einem erwachten Geist. Damit zeigt sich nur, das derjenige die Unbegrenztheit noch nicht erfahren hat, manchmal zeigt es, das Mitgefühl noch nicht wirklich vorhanden ist. Und das die Achtung vor dem anderen, vor seiner Göttlichkeit, die er genau so hat wie ich, ganz egal was er von sich gibt und wo er steht, fehlt.
Wenn ich den anderen achte, dann kann ich ihn nicht "niedermachen", beliebtes Spiel mit Worten, und meistens einfach nur, um selber gut dazustehen, oder sich zu behaupten.

Tatsächlich ist es so, das ich, wenn ich zu mir selbst komme, in mein SEIN,  derartiges nicht mehr brauche. Weder brauche ich es, das ich selber gut dastehe, noch brauche ich es, mich für einen anderen einzusetzen. Ich brauche mich nicht zu rechtfertigen, ICH BIN.
Und wenn ich mir erlaube, alles zu sein, wie könnte ich jemals noch Stellung beziehen?

das allerdings ist ungewohnt, sehr ungewohnt, für einen Menschen.

Geschrieben von Lucifer

Veröffentlicht in #Bewusstsein

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T
Right!!
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C
Ich empfinde das so wie du, liebste Luci.<br /> <br /> Daher schätze ich den Austausch mit dir in „unserem“ Forum auch sehr.<br /> Ich erfahre neue Wahrheiten und ich darf meine eigene Wahrheit wiedergeben.<br /> ...und wenn diese ausnahmsweise mal differieren....fühle ich trotzdem Verbundenheit, Akzeptanz und gegenseitige Achtung!<br /> Ich danke dir dafür.
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