Deutschland
Veröffentlicht auf 29. August 2009
Gestern war ich bei einem Konzert von Gerhard Fankhauser und Einat, mit Obertongesang. Und als ich dann die Augen schloß um es zu fühlen dehnte sich der Raum aus und auf einmal fühlte ich - Deutschland! Und ich fühlte einen so großen Schmerz, der auf diesem Land lastet, es war fast ein weinen, und ich fühlte was darunter ist - welch wunderschöne, einzigartige Energie, die so ganz anders ist, als das, was an der Oberfläche sichtbar ist.
Ich saß da und atmete, und grad als ich es schreibe kommen mir wieder die Tränen. Es ist so viel unterdrücktes hier, so viel starres, so viel Angst. Aus dieser Angst heraus entstand ein Wust von Gesetzen, die den Menschen eine vermeintliche Sicherheit geben, doch der Preis dafür ist hoch. Denn all die wunderschönen Potentiale, die da sind, werden damit weggesperrt.
Unsere Vergangenheit, die Energie dieser Vergangenheit ist immer noch in hohem Maße präsent. Ich hab das nie wahrgenommen, bis gestern Abend.
Ich bin also dagesessen, hab das alles tief eingeatmet, und mich von der Musik tragen lassen. Der Raum in dem ich war, war dunkel, warm und weich. Und ich wusste, warum ich hier inkarniert bin.
Tobias sprach mal über Deutschland, das noch viel Schuld und Scham hier ist, und viele alte Wunden. Gestern habe ich das gefühlt.
Aber genau so fühlte ich auch wie die Essenz ist, hier, und es ist nicht wirklich in Worte zu fassen. Sie ist sehr liebevoll, sehr weich, gebend, kreativ, fast möchte ich sagen, feminin. Da war so vieles, und mal wieder bemerke ich, wie viel man über das Gefühl in einem Moment wahrnehmen kann, was in Worten nicht auszudrücken ist.
Ich habe mir vorgenommen, ab und zu so wie gestern diesen alten Schmerz einzuatmen, direkt in mein Herz, und fließen zu lassen. Es ist Zeit, das zu lösen.
link draufklicken, mehr zu Gerhard Fankhauser
Ich saß da und atmete, und grad als ich es schreibe kommen mir wieder die Tränen. Es ist so viel unterdrücktes hier, so viel starres, so viel Angst. Aus dieser Angst heraus entstand ein Wust von Gesetzen, die den Menschen eine vermeintliche Sicherheit geben, doch der Preis dafür ist hoch. Denn all die wunderschönen Potentiale, die da sind, werden damit weggesperrt.
Unsere Vergangenheit, die Energie dieser Vergangenheit ist immer noch in hohem Maße präsent. Ich hab das nie wahrgenommen, bis gestern Abend.
Ich bin also dagesessen, hab das alles tief eingeatmet, und mich von der Musik tragen lassen. Der Raum in dem ich war, war dunkel, warm und weich. Und ich wusste, warum ich hier inkarniert bin.
Tobias sprach mal über Deutschland, das noch viel Schuld und Scham hier ist, und viele alte Wunden. Gestern habe ich das gefühlt.
Aber genau so fühlte ich auch wie die Essenz ist, hier, und es ist nicht wirklich in Worte zu fassen. Sie ist sehr liebevoll, sehr weich, gebend, kreativ, fast möchte ich sagen, feminin. Da war so vieles, und mal wieder bemerke ich, wie viel man über das Gefühl in einem Moment wahrnehmen kann, was in Worten nicht auszudrücken ist.
Ich habe mir vorgenommen, ab und zu so wie gestern diesen alten Schmerz einzuatmen, direkt in mein Herz, und fließen zu lassen. Es ist Zeit, das zu lösen.
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