Ich vermisse Dich ????
Veröffentlicht auf 31. August 2009
Das ist wohl etwas, das die Menschen nur zu gut kennen. Da sind die Familie, da sind Freunde, Partner, da sind welche die wir sehr lieben - und wenn sie nicht da sind, oder wir schon länger nichts von ihnen gehört haben, dann vermissen wir sie.
Ich kenne das auch - allerdings ist das lange her. Was mir schon seit vielen Jahren auffällt - ich bin da anders geworden. Ich vermisse niemanden. Und es war für mich immer sehr sehr komisch, weil ich nicht mehr nachvollziehen kann und konnte, was das ist, das andere zuweilen so an jemandem hängen, das sie sogar Morde begehen. Das sie kontrollieren, was das Zeug hält, das sie unter Druck setzen, einfach weil sie es nicht ertragen, das jemand, den sie "lieben" sich evtl. abwendet.
eigenartig, oder ?
Es geht aber nicht nur um die extremen Verhaltensweisen, sondern die anscheinend ganz "normalen", die wohl die meisten kennen: da ist man mit jemandem befreundet, da hat man seine Kinder, Partner oder Eltern, oder sonstige Verwandte und "natürlich" vermisst man die, wenn sie mal eine Weile nicht da sind. Das scheint üblich zu sein, anscheinden soll es so sein.
Mir hat man öfter mal gesagt, "Du meldest dich nie" - und ich wunderte mich, weil ich mal wieder festgestellt habe, stimmt, aber ich vermisse auch nix. Aber so ziemlich alle um mich herum haben derartiges.
Ich habe lange Zeit nicht kapiert, warum das so anders ist, bei mir, und warum anscheinend fast alle es als völlig normal, ja sogar als wichtig betrachten, das sie sowas haben.
Der Grund ist, das dieses "vermissen" das nähren bezeichnet, das mich am anderen nähren. Was ich vermisse, ist die Energie des anderen, und an dieser nähre ich mich, und wenn ich sie dann eine Weile nicht bekomme, fehlt sie mir.
Der Punkt scheint zu sein, das die meisten meinen, wenn sie lieben, dann muss ich den anderen ja auch vermissen, sonst ist es keine Liebe. Doch das stimmt so nicht.
Adamus Saint Germain sagte mal :
Ich brauche niemandes Liebe, denn ich habe die Liebe in mir selbst gefunden.
Und das ist der Unterschied, das brauchen, das vermissen. Ich kann lieben, zutiefst und alles und jeden, aber wenn ich wen brauche, seine Nähe oder was auch immer, dann weiß ich, das es um Energie geht. Wenn sich nun zwei einig sind, das so zu machen, ist es in Ordnung. Aber wenn ich zu einem souveränen Sein werden will, fällt auch das irgend wann weg.
Also wundere ich mich nicht mehr über meine manchmal scheinbare Unberührtheit, ich hatte zuweilen das Gefühl, mit mir stimmt was nicht, weil ich so "bindungslos" bin. Es ist der Weg ganz zu mir selbst, in meine eigene Energie, und ich lebe aus meiner eigenen Energie, aus meiner Liebe für mich selbst.
so könnte ich jetzt nur noch mich selbst vermissen
Ich kenne das auch - allerdings ist das lange her. Was mir schon seit vielen Jahren auffällt - ich bin da anders geworden. Ich vermisse niemanden. Und es war für mich immer sehr sehr komisch, weil ich nicht mehr nachvollziehen kann und konnte, was das ist, das andere zuweilen so an jemandem hängen, das sie sogar Morde begehen. Das sie kontrollieren, was das Zeug hält, das sie unter Druck setzen, einfach weil sie es nicht ertragen, das jemand, den sie "lieben" sich evtl. abwendet.
eigenartig, oder ?
Es geht aber nicht nur um die extremen Verhaltensweisen, sondern die anscheinend ganz "normalen", die wohl die meisten kennen: da ist man mit jemandem befreundet, da hat man seine Kinder, Partner oder Eltern, oder sonstige Verwandte und "natürlich" vermisst man die, wenn sie mal eine Weile nicht da sind. Das scheint üblich zu sein, anscheinden soll es so sein.
Mir hat man öfter mal gesagt, "Du meldest dich nie" - und ich wunderte mich, weil ich mal wieder festgestellt habe, stimmt, aber ich vermisse auch nix. Aber so ziemlich alle um mich herum haben derartiges.
Ich habe lange Zeit nicht kapiert, warum das so anders ist, bei mir, und warum anscheinend fast alle es als völlig normal, ja sogar als wichtig betrachten, das sie sowas haben.
Der Grund ist, das dieses "vermissen" das nähren bezeichnet, das mich am anderen nähren. Was ich vermisse, ist die Energie des anderen, und an dieser nähre ich mich, und wenn ich sie dann eine Weile nicht bekomme, fehlt sie mir.
Der Punkt scheint zu sein, das die meisten meinen, wenn sie lieben, dann muss ich den anderen ja auch vermissen, sonst ist es keine Liebe. Doch das stimmt so nicht.
Adamus Saint Germain sagte mal :
Ich brauche niemandes Liebe, denn ich habe die Liebe in mir selbst gefunden.
Und das ist der Unterschied, das brauchen, das vermissen. Ich kann lieben, zutiefst und alles und jeden, aber wenn ich wen brauche, seine Nähe oder was auch immer, dann weiß ich, das es um Energie geht. Wenn sich nun zwei einig sind, das so zu machen, ist es in Ordnung. Aber wenn ich zu einem souveränen Sein werden will, fällt auch das irgend wann weg.
Also wundere ich mich nicht mehr über meine manchmal scheinbare Unberührtheit, ich hatte zuweilen das Gefühl, mit mir stimmt was nicht, weil ich so "bindungslos" bin. Es ist der Weg ganz zu mir selbst, in meine eigene Energie, und ich lebe aus meiner eigenen Energie, aus meiner Liebe für mich selbst.
so könnte ich jetzt nur noch mich selbst vermissen