Strukturen
Veröffentlicht auf 19. September 2009
Ich habe diese Woche mal wieder sehr klar gesehen, wie Menschen in ihren Strukturen fest sitzen, möchte fast sagen, gefangen sind. Und wie sie doch so sehr daran fest halten.
Der Spruch "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" drückt das auch aus.
Also lieber das kleine, die Gewohnheit, das was ich kenne, als irgend was zu wagen. Glücklicher Weise sind nicht alle Menschen so, denn sonst würde sich nichts bewegen, verändern. Dazu braucht es welche, die den Spatz in der Hand loslassen, um an die Taube auf dem Dach zu kommen.
Klar beinhaltet das ein Risiko - doch ist das wirklich so schlimm ? Liegt es an dem permanenten Gedanken an Sicherheit, der heute so hochgepuscht wird ? Dabei gibt es eine derartige Sicherheit nicht, und zuweilen ist diese Erfahrung sehr einschneidend. Da verlässt sich einer auf seine Versicherung - um dann zu erfahren, nee, is nich, das ist ausgeschlossen ----- oder jemand verlässt sich auf den Arzt der dann gerade mal "menschlich" ist und einen Fehler macht.
Der Punkt ist, das Menschen das Vertrauen in sich selbst völlig verloren haben, und nun immer außen nach diesem suchen. Andere sollen das übernehmen, und die Enttäuschung ist groß, wenn es nicht so ist. Doch genau das dient, nämlich der Erkenntnis, das ich da keine Sicherheit finde.
Die finde ich nur in mir, in meinem Vertrauen in mich, was zugegebener Maßen schwierig ist, am Anfang.
Doch wenn ich weiter gehen will, dann muss ich irgendwann anfangen, und dazu gehört auch, die Strukturen, die Muster, die ich in- und auswendig kenne, zu verändern. Loszulassen.
Ich hab vor Jahren mal gelesen: tritt ruhig einmal neben die Etikette, und du wirst erfahren, das man auch dort gut stehen kann. Stimmt. Doch diese eingefahrenen Pfade zu verlassen erfordert etwas Mut, erfordert Vertrauen in mich.
Es erfordert, das ich den Griff lockere, das ich aufhöre immer alles kontrollieren zu wollen. Mit dieser mentalen Kontrolle erschaffe ich mein eigenes Gefängnis, weil es eben feste Strukturen bildet. Die geben zwar Halt - aber genau so halten sie fest. Mich.
Einer der Gründe warum Adamus im letzten shoud sagte, wir sollen schauspielern, mal jemand ganz anderes sein, ist eben, diese festgefahrenen Muster aufzulösen, in denen wir gewöhnlich leben. Unsere Angst lozulassen, das etwas unangenehmes passiert, wenn wir mal in eine andere Richtung laufen. Denn wir sind von unserem Wesen her sehr vielfältig, keineswegs eingeschränkt und begrenzt.
Um das zu erfahren, müssen wir anfangen, die Strukturen, die wir selbst geschaffen haben, aufzulösen. Und als erstes muss ich das wollen, was nicht ins allgemeine Bild passt, das noch von "Disziplin" geprägt ist, und von Anpassung.
hier der link zum shoud von Adamus link
Der Spruch "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" drückt das auch aus.
Also lieber das kleine, die Gewohnheit, das was ich kenne, als irgend was zu wagen. Glücklicher Weise sind nicht alle Menschen so, denn sonst würde sich nichts bewegen, verändern. Dazu braucht es welche, die den Spatz in der Hand loslassen, um an die Taube auf dem Dach zu kommen.
Klar beinhaltet das ein Risiko - doch ist das wirklich so schlimm ? Liegt es an dem permanenten Gedanken an Sicherheit, der heute so hochgepuscht wird ? Dabei gibt es eine derartige Sicherheit nicht, und zuweilen ist diese Erfahrung sehr einschneidend. Da verlässt sich einer auf seine Versicherung - um dann zu erfahren, nee, is nich, das ist ausgeschlossen ----- oder jemand verlässt sich auf den Arzt der dann gerade mal "menschlich" ist und einen Fehler macht.
Der Punkt ist, das Menschen das Vertrauen in sich selbst völlig verloren haben, und nun immer außen nach diesem suchen. Andere sollen das übernehmen, und die Enttäuschung ist groß, wenn es nicht so ist. Doch genau das dient, nämlich der Erkenntnis, das ich da keine Sicherheit finde.
Die finde ich nur in mir, in meinem Vertrauen in mich, was zugegebener Maßen schwierig ist, am Anfang.
Doch wenn ich weiter gehen will, dann muss ich irgendwann anfangen, und dazu gehört auch, die Strukturen, die Muster, die ich in- und auswendig kenne, zu verändern. Loszulassen.
Ich hab vor Jahren mal gelesen: tritt ruhig einmal neben die Etikette, und du wirst erfahren, das man auch dort gut stehen kann. Stimmt. Doch diese eingefahrenen Pfade zu verlassen erfordert etwas Mut, erfordert Vertrauen in mich.
Es erfordert, das ich den Griff lockere, das ich aufhöre immer alles kontrollieren zu wollen. Mit dieser mentalen Kontrolle erschaffe ich mein eigenes Gefängnis, weil es eben feste Strukturen bildet. Die geben zwar Halt - aber genau so halten sie fest. Mich.
Einer der Gründe warum Adamus im letzten shoud sagte, wir sollen schauspielern, mal jemand ganz anderes sein, ist eben, diese festgefahrenen Muster aufzulösen, in denen wir gewöhnlich leben. Unsere Angst lozulassen, das etwas unangenehmes passiert, wenn wir mal in eine andere Richtung laufen. Denn wir sind von unserem Wesen her sehr vielfältig, keineswegs eingeschränkt und begrenzt.
Um das zu erfahren, müssen wir anfangen, die Strukturen, die wir selbst geschaffen haben, aufzulösen. Und als erstes muss ich das wollen, was nicht ins allgemeine Bild passt, das noch von "Disziplin" geprägt ist, und von Anpassung.
hier der link zum shoud von Adamus link