körperliches

Veröffentlicht auf 26. August 2010

Allgemein gehen wir davon aus, das wir, je mehr wir unser Bewusstsein verändern, oder ausdehnen, oder aufsteigen, wie immer ich es nennen will, auch die körperlichen Unpässlichkeiten in den Griff kriegen. Oder anders rum: wenn ich denn voranschreite auf dem Weg des Aufstiegs, müsste ich doch meine Gesundheit stabil haben!

Ist ein Irrtum.

 

Ich hab eh Lust mal über diese ganzen Irrtümer im Zusammenhang mit dem, was man Erleuchtung nennt, zu schreiben : die Erleuchtungs- Lüge, haha.

 

Aber zu den körperlichen Dingen: Ich habe immer noch sehr klar das eine oder andere Wehwehchen. Mal bin ich völlig verspannt im Nacken, dann die Hüfte, die auch  ( seit Jahren) immer wieder schmerzt, und neuerdings mein rechter Fuß, am Knöchel ein Druckgefühl - keine Ahnung was das ist. Ist auch egal.

 

Es ist mir egal. Ich sag meinem Körper dann, er soll das gefälligst in Ordnung bringen - naja, mit teilweisem Erfolg. Es ist dann weg, kommt aber bisher wieder.

Was ich aber beginne zu fühlen, ist, ob ich "vollständig" hier bin, oder nicht. Ich hab das ja schon länger, das ich, wenn ich wach werde, mehrere male etwas in mich fließen fühle, ein kribbeln, das durch mich läuft, manchmal wird mir kurz heiß, und ich weiß, das meine Aspekte, Anteile, zurück kommen. Vor kurzem war ich nachts wach, ich hab draußen geschlafen und wir hatten ein Gewitter, und von einem Donner wurde ich wach, und konnte ne Weile nicht einschlafen. Ich fühlte mich komisch, so leer, so - unausgefüllt, ja, für über eine Stunde. Dann mit einmal wurde mir warm, und ich war wieder in mir - und da war mir klar, es hat was gefehlt, ein Teil war nicht hier, das wars!

Es gibt Bereiche, die wir nicht mit dem Verstand erfassen können, überhaupt nicht, und damit kommen auch keine Bilder oder Träume oder sowas mit - weil es außerhalb liegt.

Ich hab nur bemerkt, wie ich mich auf einmal wieder geborgen, wohl und warm fühle.

 

Ich weiß, das wir, wenn wir irgendwie "neben der Kappe" sind, wenn ich etwas abwesend bin, eben nur teilweise hier sind, andere Teile sind außerhalb, und hier sind wir dann nicht so ganz da. Buchstäblich. Ich stelle das zurweile auch fest, wenn ich Fernsehen schaue - ist wohl eine wunderbare Gelegenheit für Teile von uns, raus zu gehen, denn der Verstand ist ja beschäftigt, ich merke es auch da, wenn ich wieder "in mich fließe". Das macht auch nichts, denn unbewusst haben wir das immer gemacht, wir haben es blos nie bemerkt. Inzwischen merke ich es deutlich, und wer weiß, vielleicht kommt auch noch das ich mir dessen außerhalb bewusst bin, mal sehen.

Geschrieben von Lucifer

Veröffentlicht in #Körperliches

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S
<br /> Ja, dieses Leersein fühle ich auch, vor allem morgens. Ich bin da tatsächlich noch "nicht ganz da". Aber dieses Kribbeln beim Wiederreinkommen, das hatte ich letztes Jahr sehr stark (mit starken<br /> Schwitzanfällen jedesmal), jetzt eigentlich nicht mehr. Ich fühle mich dann einfach nur noch vollständig, voll, ganz in mir zu Hause und einfach .. viel.. das kann man schwer beschreiben, man muß<br /> es fühlen!<br /> <br /> <br />
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