unsere Kinder

Veröffentlicht auf 19. Oktober 2009

Da ich auch 2 Kinder großgezogen habe, erlaube ich mir, hier mal darauf einzugehen.
Wir gehen davon aus, das es UNSERE Kinder sind. Doch das, was mir die letzten Tage klar geworden ist, lässt das in einem anderen Licht erscheinen.
Wenn ich mit jemandem zusammen bin, den ich liebe, dann wünsche ich mir ( als Frau die ich in diesem Leben bin) auch ein Kind, von ihm, eben weil ich ihn liebe, und das Gefühl habe, das sich damit ein Teil von ihm mit einem Teil von mir verbindet. Okay, das trifft es, aber nur die Biologie.
Diese Biologie ist die Voraussetzung für ein Wesen, hier zu inkarnieren, klar. Doch damit ist auch klar, das es niemals MEIN Kind ist, oder SEIN Kind ist, sondern, das es ein Wesen ist, das es etwas eigenes, etwas souveränes ist, das  "eigentlich" gar nichts mit mir zu tun hat.
Es kann aus einer anderen kosmischen Familie sein, aus einer anderen spirituellen Familie, es kann sein, das es das erste Mal ist, das wir uns begegenen, einfach weil da ein Körper zur Verfügung steht, der gerade wächst. Es muss keineswegs so sein, das wir uns kennen.
Es ist niemals MEIN Kind, sondern immer ein eigenes Wesen.

Es kommt hier in einen Körper, es muss erst noch wachsen, es braucht Versorung, Liebe, Annahme, doch es ist etwas Eigenständiges, und unter Umständen ist es ein sehr bewusstes, sehr klares und ein sehr großes Wesen - das ich als Kind betrachte. Und das nur, weil es in einem kleinen Körper steckt, in dem es sich noch nicht artikulieren kann, so wie es will, in dem es noch nicht zeigen kann, wer es ist. Wie kommt es sonst, das Geschwister so unterschieldich sind?
Wenn die menschliche Seite so maßgebend wäre, von wegen Vererbung, oder DNA, oder was immer man da meint, warum sind Geschwister teils so völlig unterschiedlich, warum sind sogar Zwillinge in ihrem Wesen so anders ?
Ganz einfach.
Weil es nichts ist, das erst wird, sondern weil es etwas ist, das schon IST, nämlich ein kosmischens Wesen, dem ich die Möglichkeit gebe, in einen Körper zu kommen, weil ich schwanger geworden bin.
Manchmal ist es geplant, sehr genau, doch es gibt auch die Möglichkeit, das es sehr kurz vor dem hereinkommen sehr schnell von einem Wesen in Besitz genommen wird, das sich eben durchsetzt, und dann wundern sich die Eltern, warum sie so wenig mit diesem Kind anzufangen wissen, warum es so anders ist, und sie unter Umständen überhaupt nicht damit klarkommen.
So gesehen ist mir ein "Kind", das ich bekomme, immer gleichwertig, es ist niemals "mein Kind", es ist ein souveränes Wesen, ein sehr eigenständiges Wesen, und viele Konflikte entstehen einfach dadurch, das manche Eltern meinen, das sie da ein Kind haben das sie formen und leiten können, das nichts weiß, das erst lernen muss. Dabei ist sicher das eine oder andere Mal ein "Kind" der Meister, und nur zu oft wird es in  Schubladen gesteckt und gezwungen sich anzupassen.
Leider.
Denn damit geht so viel von dem verloren, was so ein Wesen mir geben könnte, mir zeigen könnte, wenn ich es ernst nehme, in seinem Sein, und nicht als "kleines Kind" anschaue, das noch nichts weiß, das nichts kann.
Wenn es mir mit der Achtung anderer ernst ist, dann achte ich genau so jedes Kind und sehe in ihm auch das souveräne Wesen, das zwar momentan noch unselbständig ist, aber doch in seiner Essenz vollkommen.

Ich als Schulkind

Geschrieben von Lucifer

Veröffentlicht in #Körperliches

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S
<br /> Ich erinnere mich, als ich 3 war, da stritten meine Eltern und danach keiner wollte den ersten Schritt zur Versöhnung tun. Ich stand daneben, betrachtete sie und fand sie reichlich kindisch in<br /> ihrem Verhalten...<br /> <br /> Es hat nichts mit dem Alter zu tun, ob sie erwachsen sind oder nicht, jeder ist ein souveränes Wesen, und auch als Erwachsener hat jeder noch das Kind, das er mal war und das er wieder sein wird,<br /> in sich - und lebt es mehr oder weniger aus...<br /> <br /> <br />
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