11.03.09 Ängste
Veröffentlicht auf 11. März 2009
Ich hab gestern noch drauf gewartet, das alte Ängste hochkommen oder so, aber nichts dergleichen. Ich fühle mich so seltsam unberührt, so neutral, das ist neu.
Da scheint sich wirklich was verändert zu haben. Und es ist merkwürdig KEINE Ängste zu haben, weil das über so lange immer so war, das wir von Ängsten geleitet wurden - meistens. Manchmal versteckt als Bedenken, getarnt als Vernuft, heißt "vernüftig zu sein" und nicht seinen Träumen nachzugeben und kein Risiko einzugehen, bzw. das Risiko so gering wie möglich zu halten. Dinge zu tun, die man im Grunde nicht tun mag, sich anzupassen, nicht aufzufallen, nett zu sein, nicht anecken, sich an Gesetze halten, immer schön bedeckt geben um keine Staub aufzuwirbeln und was der Dinge alle noch mehr sind.
Wer ehrlich mit sich selbst ist, stellt fest, das Ängste, wenn auch nur im Untergrund, so doch unser Leben bestimmtn - meistens. außer, der Druck wird mal so groß das wir platzen, dannist es für den Moment egal was andere denken, auch wenn wir uns hinterher schämen oder für unzureichend befinden, und wieder brav auf unsere Position zurück kehren.
Ist das LEBEN?
Es ist auf jeden Fall kein selbstbestimmtes Leben, es ist fremdbestimmtes Leben. Und es sitzt tief in uns, jedenfalls in all denen, die schon oft hier waren, weil es füher - und das ist noch gar nicht lange her - oftmals harsche Konsequenzen hatte bis zum Tod, man denke blos an diejenigen, die im 3. Reich den Mund aufgemacht haben, oder auch danach noch in der ehemaligen DDR -
wahrlich nicht lange her. Wir kennen es gut, wir haben es oft genug erfahren, das unser anders sein, anders denken, und kundtun bestraft wurde, das sogar Dinge, die für andere ein Segen gewesen wären, sich nicht durchsetzen konnten, weil jemand, der Macht hatte, das nicht wollte. So sind wir immer wieder in unsere Ohnmacht zurück geschleudert worden, und wundern uns heute, warum es uns so schwer fällt, diese Ängste, dieses angepasst sein, wirklich hinter uns zu lassen.
Ich wundere mich manchmal, bei bestimmten Nachrichten, das die Menschen das hinnehmen, das sie nicht aufschreien, bei Ungerechtrgkeiten, und zwar großflächig. Als Beispiel die Milliardenkredite an Banken, und die danach erfolgten Bonuszahlungen an bestimmte Herren. Zwar regen sich manche auf - doch es bleibt meistens weitestgehend folgenlos, verebbt im Sand, auch wenn es viele ärgert - sie nehmen es hin. Das sind die Mechanismen einer jahrtausend langen Erfahrung, und erst wenn jemand gar nichts mehr zu verlieren hat, wenn er mit dem Rücken an der Wand steht, fängt er an, sich zu wehren, üblicher weise. Und da wundern wir uns noch, warum alles weiter und weiter den Bach runter geht?
aber, so einfach ist es nicht, über diese Ängste hinweg zu kommen,
seien wir also nachsichtig mit uns selbst, und erlauben uns diesen Prozess des loslösens, selbst wenn wir in kleinen Schritten gehen, immerhin gehen wir !
eines meiner Bilder, im Herbst 2008 gemalt, es heißt
wilde Fahrt und drückt aus, was momentan los ist.
Da scheint sich wirklich was verändert zu haben. Und es ist merkwürdig KEINE Ängste zu haben, weil das über so lange immer so war, das wir von Ängsten geleitet wurden - meistens. Manchmal versteckt als Bedenken, getarnt als Vernuft, heißt "vernüftig zu sein" und nicht seinen Träumen nachzugeben und kein Risiko einzugehen, bzw. das Risiko so gering wie möglich zu halten. Dinge zu tun, die man im Grunde nicht tun mag, sich anzupassen, nicht aufzufallen, nett zu sein, nicht anecken, sich an Gesetze halten, immer schön bedeckt geben um keine Staub aufzuwirbeln und was der Dinge alle noch mehr sind.
Wer ehrlich mit sich selbst ist, stellt fest, das Ängste, wenn auch nur im Untergrund, so doch unser Leben bestimmtn - meistens. außer, der Druck wird mal so groß das wir platzen, dannist es für den Moment egal was andere denken, auch wenn wir uns hinterher schämen oder für unzureichend befinden, und wieder brav auf unsere Position zurück kehren.
Ist das LEBEN?
Es ist auf jeden Fall kein selbstbestimmtes Leben, es ist fremdbestimmtes Leben. Und es sitzt tief in uns, jedenfalls in all denen, die schon oft hier waren, weil es füher - und das ist noch gar nicht lange her - oftmals harsche Konsequenzen hatte bis zum Tod, man denke blos an diejenigen, die im 3. Reich den Mund aufgemacht haben, oder auch danach noch in der ehemaligen DDR -
wahrlich nicht lange her. Wir kennen es gut, wir haben es oft genug erfahren, das unser anders sein, anders denken, und kundtun bestraft wurde, das sogar Dinge, die für andere ein Segen gewesen wären, sich nicht durchsetzen konnten, weil jemand, der Macht hatte, das nicht wollte. So sind wir immer wieder in unsere Ohnmacht zurück geschleudert worden, und wundern uns heute, warum es uns so schwer fällt, diese Ängste, dieses angepasst sein, wirklich hinter uns zu lassen.
Ich wundere mich manchmal, bei bestimmten Nachrichten, das die Menschen das hinnehmen, das sie nicht aufschreien, bei Ungerechtrgkeiten, und zwar großflächig. Als Beispiel die Milliardenkredite an Banken, und die danach erfolgten Bonuszahlungen an bestimmte Herren. Zwar regen sich manche auf - doch es bleibt meistens weitestgehend folgenlos, verebbt im Sand, auch wenn es viele ärgert - sie nehmen es hin. Das sind die Mechanismen einer jahrtausend langen Erfahrung, und erst wenn jemand gar nichts mehr zu verlieren hat, wenn er mit dem Rücken an der Wand steht, fängt er an, sich zu wehren, üblicher weise. Und da wundern wir uns noch, warum alles weiter und weiter den Bach runter geht?
aber, so einfach ist es nicht, über diese Ängste hinweg zu kommen,
seien wir also nachsichtig mit uns selbst, und erlauben uns diesen Prozess des loslösens, selbst wenn wir in kleinen Schritten gehen, immerhin gehen wir !
eines meiner Bilder, im Herbst 2008 gemalt, es heißtwilde Fahrt und drückt aus, was momentan los ist.