24.07.09

Veröffentlicht auf 24. Juli 2009

Ich hab auf Sabines Seite gelesen, das sie den 21-Tage-Prozess nochmal macht, er dient der Umstellung von herkömmlicher Nahrung auf Prana, also Energie einfach so aufnehmen, ohne zu essen. Den hat sie vor Jahren schon gemacht, und nun nochmal?
Warum? Ist sie sich nicht mehr sicher oder ....
Nun, ich will nicht mutmaßen, aber es hat mich sehr verwundert. Und währenddessen ich da überlegt habe, dämmerte mir, wie wenig ich noch an "Äußerlichkeiten" glaube.
Damit meine ich, das es wichtig ist, was ich esse oder ob ich esse oder nicht, das es wichtig ist dieses oder jenes Ritual zu machen, oder z.B. zu meditieren, all diese Dinge, wovon wohl die meisten noch immer glauben, es wäre wichtig, es so und so zu handhaben.
Hab ich nicht mehr.
Und dabei wurde mir klar, das alles, was ich meine, das es so und so zu tun oder zu handhaben wäre - nur ein Abgeben ans Außen ist.
Wenn ich mir tatsächlich bewusst bin, das der Geist über der Materie steht, das die Materie dem Geist folgt, und das tut sie, dann kann ich alles machen wie ich will - ohne das es mich in irgend einer Weise beeinflussen braucht.
Dann spielt es keine Rolle was ich esse oder ob überhaupt.
Die einzige Rolle dabei spielt das Bewusstsein, in dem ich was mache.
Wenn ich natürlich davon ausgehe das mich (bzw. meinen Körper) beeinflusst, was ich esse, dann tut es das, sicher. Aber genau so kann ich mich von dieser Vorstellung lösen, wie auch von allen anderen Vorstellungen, und mir neue erschaffen. Ich könnte mir also die Vorstellung bzw. das Glaubensmuster erschaffen, das es mir dient viel zu essen und je mehr ich esse um so mehr nehme ich ab (wenn ich das will) oder ich finde Essen Zeitverschwenung und erschaffe mir die Vorstellung das ich eben gar nichts zu essen brauche, weil alles in der Energie, die um mich ist, enthalten ist, und mein Körper sich da mit allem was er braucht, bedienen kann. Es ist der Geist, der entscheidet - wenn ich das akzeptiere.

Mir war das bisher noch gar nicht so bewusst, das ich diese Glaubensmuster weitestgehend losgelassen habe, und danke an Sabine, weil es mir damit bewusst wurde.

Was auch dazu gehört ist das identifizieren mit dem eigenen Körper:
Wir wachsen mit der Vorstellung auf, das wir dieser Körper sind, doch dem ist nicht so. Ich hab gestern eine Bergtour gemacht, und kurz vor meinem Ziel, als es kontinuierlich bergauf ging, wurden meine Beine schwer. Und da wurde mir klar das ICH mich bisher mit meinem Körper identifiziert habe (wie: ICH kann kaum noch), doch ICH benutzt diesen Körper hier lediglich als Ausdruck, ICH BIN dieser Körper nicht!
Er dient mir hier, damit ich überhaupt hier bin, sein kann, aber ICH BIN nicht der Körper. Und ich hab meinem Körper gesagt, komm, du kannst das doch, wir machen dich jetzt leicht, ICH schiebe ein bisschen mit, und siehe, es ging leichter und so habe ich die letzten Meter gut geschafft und war oben.

Also werde ich mir jetzt immer anschauen, was ich meine, welche Vorstellung ich habe, und sie gegebenen falls korrigieren. Mein Körper reagiert drauf, dafür gibt es viele Beweise, er kann so ziemlich alles, wenn ich es ihm erlaube und ihn ermuntere.


Geschrieben von Lucifer

Veröffentlicht in #Körperliches

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O
And so it is...!!!!
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