Ansichts-sache

Veröffentlicht auf 6. September 2009

Ich weiß nicht, ob ich das hier so ausdrücken kann, wie ich es wahrnehme, mal sehen. 
Vor ein paar Tagen saß ich bei einer Freundin auf dem Balkon, sie hat 2 kleine Katzen, und musste weg, fragte mich ob ich sie füttere und mal raus lasse. Sie wohnt am Ortsrand unterhalb eines Berges, mit schöner Aussicht, viel Wald. Die Wolken jagten über den Himmel, es war viel Wind, und dann kam die Sonne raus und strahlte auf den Wald an der Bergflanke. Und ich hatte einen Moment eines so tiefen Empfindens der Schönheit der Erde, das mir die Tränen kamen. Das hat mich so berührt, in einer solchen Tiefe, und mit diesem Gefühl kam Wissen - intuitives Wissen könnte man sagen.
Es war als ist da ein Teil in mir, der das hier so sehr genießt, die Schönheit dieser Schöpfung, und ich weiß warum - weil ich daran beteiligt war und bin. Da war eine solche Freude die Schönheit der Erde so unmittelbar wahrnehmen zu können, darin zu sein. Dazu kam das Wissen, warum ich bisher nicht aufgestiegen bin - nicht weil ich es nicht gekonnt hätte, sondern weil meine Entscheidung klar war, zu warten, bis die Erde ihren Aufstieg erfährt, ich wollte die Erde begleiten, zusammen mit anderen diese Veränderung herbei zu führen die das alles bewirkt. Weil es nur von hier aus machbar ist, es geht nicht von "außerhalb", sprich wenn ich im Geistraum bin. Veränderungen kann ich nur einbringen, wenn ich hier bin und MICH verändere. Das ist alles und doch unvergleichlich viel. (Jeder der immer noch meint, er müsste im Außen was verändern, ist auf dem Holzweg - sorry!)
Ich wusste, das es mir wichtig ist, mit dabei zu sein, und da Zeit keine Rolle spielt, da wir alle ewige Wesen sind, spielt es auch keine Rolle, wann ich aufsteige. Wie Kuthumi kürzlich sagte, konnten die aufgestiegenen Meister bisher nicht mehr zurück - das ist erst jetzt möglich durch die Veränderungen des Bewusstseins, durch das Öffnen der Räume, die WIR, die wir alle jetzt hier sind, bewirkt haben. Und das war, was ich für mich entschieden habe.
Und dabei geht es einmal direkt um die Erde, und auch um diesen Erfahrungsraum, heißt, das Leben, das uns die ganzen Erfahrungen möglich macht. Ich fühle, wie der Aufbau dessen ist, und es ist sehr viel aufwendiger als mein Verstand im Moment noch erfassen kann. Deshalb versuche ich es erst gar nicht, das in den Verstand zu bringen.

Was ich damit sagen will, ist, das sich meine Wahrnehmung dahin gehend verändert hat, das ich das Gesamte wahrnehme, fast so, als würde ich aus meinem gesamten Sein heraus wahrnehmen. Ich kenne die Wahrnehmung, wie Leben erfahren wird, im Vergessen, im Empfinden, hier drin zu stecken, ohne Anbindung, sich verloren zu fühlen, sich als kleiner Mensch zu fühlen, Schwierigkeiten erfahren und sich hilflos oder ausgefliefert zu fühlen.
Das alles ist weg, ich fühle, oder nehme wahr das ICH, der Schöpfer dieses meines Lebens hier, anwesend ist, und damit verliert sich das Meinen, das es irgend etwas gibt, dem ich mich anpassen müsste oder gar dem ich ausgeliefert bin. Ich habe mehr und mehr bei allem eine Art "Rundumsicht", die immer von Wissen begleitet ist, und zwar in der Form das mir  klar ist, warum ich das alles so und so für mich erschaffen habe. Und immer öfter gehe ich darüber hinaus, erkenne, das nichts bindend ist, und ich weiß, ich werde alles, was mich noch in einer Struktur hält, ablegen.

Ich beginne mich als Schöpfer meines Seins zu FÜHLEN, und das verändert alles.
Saint Germain sagte mal, das sich alle Energien neu ausrichten, wenn der Schöpfer "zuhause" ist. Ich weiß jetzt, was er meinte, denn ICH BIN jetzt zuhause - in mir.

Und damit ist mein Blick aufs Leben anders, ganz anders, als er war.

   Ur-Kraft

Geschrieben von Lucifer

Veröffentlicht in #leben in neuer Energie

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